5 Gründe, warum du einen Zeitplan erstellen solltest

Bevor du mit deiner nächsten Seminararbeit beginnst, solltest du einen Zeitplan erstellen. Denn nur so bekommst du einen Überblick über den Aufwand, den du für deine Arbeit betreiben musst.

GRÜNDE, EINEN ZEITPLAN ZU ERSTELLEN

Es gibt nämlich gute Gründe, warum du einen Zeiplan erstellen solltest. Und von diesen guten Gründen gibt es sogar 5.

1. einen besseren Überblick

Mit deinem Zeitplan hast du alle Aufgaben auf einem Blick. Du siehst, was für Aufgaben zum welchem Zeitpunkt auf dich warten und welche Aufgaben von anderen abhängig sind.

2. keine Überraschungen

In Prüfungsphasen gibt es nichts Schlimmeres als negative Überraschungen. Dein Zeitplan bewahrt dich vor Fehlern, die du hättest umgehen können. Denn durch das Durchdenken aller Aufgaben vermeidest du bereits 90% der Strukturfehler.

3. komplette Kontrolle

Sicherlich kannst du dir die meisten Aufgaben merken. Doch wer schreibt, der bleibt und so hast du mit deinem Zeitplan die vollständige Kontrolle. So überlässt du deinen Tag nicht sich selbst, sondern bist Herr (oder Frau) über dein eigenes Zeitmanagement.

4. weniger Stress

Dein Zeitplan bringt dir nicht nur einen besseren Überblick, sondern ist auch Balsam für die Seele. Denn durch die gleichmäßig verteilten Arbeitsaufträge, erhöht sich deine Produktivität. Damit verringert sich gleichzeitig dein Stresspegel und du bist bei der Abgabe deiner Arbeit – welch Wunder – nicht gestresst.

5. trotz der Prüfungsphase Zeit für dich

Kennst du Prüfungsphasen nur als eine Zeit, in der du und deine Freizeit zu kurz kommst? Dann solltest du dir für deine nächste wissenschaftliche Arbeit wirklich einen Zeitplan erstellen. Denn nur du alleine entscheidest, wie viel Arbeit du pro Woche aufwendest. So kannst du deine Woche so planen, dass du auch in der Prüfungsphase Zeit für dich hast.

Was du in deinem Zeitplan sehen kannst

Zeitpläne sind leider noch immer ein unterschätztes Werkzeug im Studienalltag und werden selten an Universitäten oder Hochschulen genutzt. Dabei erleichtern sie dir dein Studium – und das erheblich. Auch wenn es zunächst Arbeit bedeutet, alle Aufgaben kleinlich zu notieren und zu planen, gibt er dir in der stressigen Prüfungsphase eine Übersicht über alle noch zu erledigenden Aufgaben. Je geübter du im Umgang mit Zeitplänen bist, desto leichter wird es dir fallen, die Zeit einzuschätzen, die du für jede Aufgabe benötigen wirst. Du kannst mit einem Zeitplan sehen

  • Welche Aufgaben bereits erledigt sind
  • Welche Aufgaben noch zu erledigen sind
  • Wie viel Zeit jede Aufgabe in Anspruch nehmen wird
  • Welche Aufgaben von externen Faktoren abhängen, z.B. vorbestellte Bücher
  • Wann du jede einzelne Aufgabe erledigen wirst

Du siehst also, dass mit einem Zeitplan mehr anzufangen ist, als man zunächst vermutet. Und alles, was du brauchst, ist einen Stift, einen Zettel und etwas Geduld.

Vorteile einen Zeitplan zu erstellen

Zeitpläne für Seminararbeiten erleichtern dir die Arbeit

Auch wenn es zunächst unnötig scheint, solltest du auch für kleinere Hausarbeiten einen Zeitplan erstellen. Denn gerade Arbeiten, die auf den ersten Blick nur wenige Tage in Anspruch nehmen, ziehen sich wie Kaugummi durch die Wochen und werden nicht selten bis kurz vor Abgabefrist aufgeschoben. Einen Zeitplan erstellen hilft dir nicht nur dabei, die einzelnen Arbeitsschritte und die voraussichtlich benötigte Zeit im Blick zu behalten, sondern gibt auch vor, wann du die Aufgaben erledigst. Mit etwas Disziplin (denn es zwingt dich natürlich niemand, deinem eigenen Zeitplan zu folgen) hast du so jede Arbeit in genau der Zeit erledigt, die du dafür vorsiehst. So bleibt auch in den Semesterferien noch genügend Zeit für Urlaub bei der Familie, Reisen in die Ferne oder hilfreiche Praktika.

Was du für dir überlegen solltest, bevor du deinen Zeitplan erstellen kannst

Bevor du deinen Zeitplan erstellen kannst, solltest du dir über den Arbeitsablauf deiner wissenschaftlichen Arbeit Gedanken machen. Je nachdem, ob du eine empirische Erhebung, eine reine Literaturarbeit oder einen Versuch durchführst, unterscheiden sich die Arbeit nicht nur inhaltlich. Vor allem Arbeiten, in denen Erhebungen und Versuche durchgeführt werden, nehmen mehr Zeit in Anspruch und benötigen auch einen größeren Zeitpuffer. Ich erkläre dir das Vorgehen hier an einem Beispiel für den Ablauf einer literaturbasierten Seminararbeit:

1. Finde das Themengebiet deiner Seminararbeit

Meist legt das Seminar bereits eine grobe Richtung für ein Seminarthema fest. Vielleicht hast du auch schon ein Vortragsthema zugewiesen bekommen, auf dem deine Seminararbeit aufbaut. Hast du etwas mehr Spielraum, solltest du dich fragen, was dich an diesem Seminar am meisten interessiert. Welche Frage würdest du dir selbst gerne beantworten? Je interessanter das Thema ist, desto leichter wird dir die Arbeit fallen.

2. Lies dich mit ausreichend Literatur oberflächlich in die Materie ein

Im nächsten Schritt solltest du dich in die Bücher stürzen. Lies dich in die Materie ein und sammle schon die ersten Quellen. Behalte unbedingt im Blick, ob es ausreichend Literatur zu deinem Thema gibt oder du die Frage besser doch empirisch beantworten solltest.

3. Finde eine Forschungsfrage/-these

Entwickle nun deine konkrete Forschungsfrage und stelle eine passende These (oder Thesen) auf.

4. Erstelle eine Gliederung

Mit der ersten Gliederung steckst du den Rahmen der Seminararbeit fest. Da es die erste Fassung ist, ist sie natürlich nicht in Stein gemeißelt. Aber sie gibt dir Gelegenheit, den roten Faden zu überprüfen. Wird der Leser sinnvoll durch die Argumentation geführt? Werden alle wichtigen Theorien und Begrifflichkeiten vorab geklärt?

5. Schreibe ggf. ein Exposé

An einigen Universitäten wird vor der Abgabe der Seminararbeit ein Exposé gefordert. Damit prüft der Seminarleiter, ob die Seminararbeit logisch aufgebaut ist und in dem geforderten Rahmen bearbeitet werden kann. Auch wenn es sich wie Schikane anfühlen mag, hat die Anfertigung eines Exposés einen großen Vorteil. Denn je mehr du dein Thema und deine Vorgehensweise durchdrungen hast, desto einfacher wird dir das Schreiben später fallen.

6. Erstelle einen Zeitplan

Nun geht es ans Zeitplan erstellen. Wie du deinen Zeitplan erstellst, habe ich dir in einem Paper ausführlich beschrieben, dass du hier herunterladen kannst. Dort bekommst du auch einen Zeitplan zum Ausfüllen.

7. Schreibe deine Seminararbeit

Nun geht es an die eigentliche Arbeit. Folge einfach deinem Zeitplan und du wirst erstaunt sein, wie einfach es geht.


Du siehst – ein Zeitplan kostet anfangs etwa eine Stunde Zeit, erleichtert dir allerdings über die komplette Prüfungszeit!

5 Gründe, warum du einen Zeitplan erstellen solltest

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